Prozess um tödlichen Nachbarschaftsstreit: Geständnis auf Computer gefunden

Im Prozess um den tödlichen Nachbarschaftsstreit in Datteln hat der Angeklagte zum Prozessauftakt geschwiegen - vor Gericht wurde aber ein Geständnis vorgelesen, das auf dem Computer des Angeklagten gefunden wurde. Darin gibt er zu, seine Nachbarin im Oktober erwürgt und die Leiche angezündet zu haben.


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In dem Geständnis bittet der 45-Jährige seine Familie und die Eltern der Toten um Verzeihung. Er habe sich von der Frau schon länger verfolgt und terrorisiert gefühlt. Auf dem Computer sind auch kurze Videos gefunden worden, die der Angeklagte von seiner Nachbarin durch den Türspion gemacht hatte. Schon vor dem Prozess hatte ein Psychiater bei dem Mann eine schwere Psychose festgestellt. Der Dattelner gilt deshalb als schuldunfähig und soll laut Staatsanwaltschaft in die Psychiatrie eingewiesen werden.


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