Prozesse um Fahrten in Menschenmengen

Vor Gericht geht es heute um zwei Vorfälle, bei denen Autos in Menschenmengen gerast sind. Zum einen gibt es das Urteil gegen den Fahrer, der in Recklinghausen in eine Haltestelle gefahren war und eine Frau getötet hat. Zum anderen startet der Prozess um eine Amokfahrt in der Essener Fußgängerzone.

© Haramis Kalfar - Fotolia

Der Haltestellen-Raser aus Recklinghausen wird wohl für maximal drei Jahre ins Gefängnis müssen, weil er nicht absichtlich in die Menschenmenge gefahren war. Die Verteidiger hoffen sogar auf eine Bewährungsstrafe. Um 11 Uhr gibt es das Urteil. Anders sieht es bei dem Fall in Essen aus: Hier geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Angeklagte ganz bewusst durch die Essener Fußgängerzone gerast war. Mehrere Menschen konnten sich so gerade eben durch einen Sprung zur Seite retten. Damals gab es den Verdacht, dass die Tat der Aufatkt einer ganzen Anschlagsreihe sein könnte. Terror steckte aber wohl nicht dahinter: Der Fahrer - ein 20-jähriger aus Tadschikistan - soll psychisch krank sein.

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