
Rechtsanspruch auf OGS im Kreis Recklinghausen
Ab nächstem Schuljahr haben alle Erstklässler auch bei uns im Kreis Recklinghausen einen Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz. Hier gibt es eine Übersicht der Kapazitäten.
Veröffentlicht: Freitag, 06.03.2026 06:18
OGS in Recklinghausen
Recklinghausen erwartet ab August 2026 einen Bedarf von rund 3.150 OGS-Plätzen, was einer Steigerung um etwa 150 Plätze entspricht. Da kaum ungenutzte Schulräume vorhanden sind, setzt die Stadt verstärkt auf multifunktionale Nutzungskonzepte. Die personelle Absicherung durch die freien Träger gilt nach aktuellem Planungsstand als gesichert.
OGS in Oer-Erkenschwick
In Oer-Erkenschwick gab es dieses Schuljahr zum ersten Mal eine Warteliste für die OGS-Betreuung. Im nächsten wird der Bedarf an Plätzen voraussichtlich um zehn Prozent steigen, sagte uns ein Stadtsprecher. Hier und auch an anderen Schulen im Kreis wie in Herten und Datteln werden viele Räume deshalb aufgestockt.
OGS in Castrop-Rauxel
Die Stadt Castrop-Rauxel kann derzeit jedem Kind einen OGS-Platz garantieren. Um den steigenden Bedarf zu decken, setzt die Verwaltung auf flexible Raumkonzepte: So werden Bestandsgebäude saniert, Räume multifunktional genutzt oder externe Flächen angemietet, während an zwei Schulen Neubauten geplant sind. Trotz dieser Kapazitätsausweitungen bleibt die personelle Situation aufgrund des Fachkräftemangels angespannt.
OGS in Marl
In Marl tritt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/27 schrittweise für Erstklässler in Kraft. Aktuell sind die vorhandenen 2.348 OGS-Plätze fast vollständig belegt, wobei die Bedarfsdeckung bei rund 92 Prozent liegt. Um allen berechtigten Kindern künftig einen Platz bieten zu können, plant die Stadt an mehreren Standorten bauliche Erweiterungen und setzt verstärkt auf multifunktionale Raumkonzepte sowie flexible, gemeinsam genutzte Flächen
OGS in Haltern am See
Haltern am See ist dank früherer und geplanter Erweiterungsbauten gut auf den OGS-Rechtsanspruch vorbereitet. Da aktuell keine Wartelisten bestehen und alle Kinder versorgt werden können, gelten die Kapazitäten als ausreichend. Auch personell sieht die Stadt bei den beteiligten Trägern derzeit keine akuten Engpässe.
OGS in Herten
Die Stadt Herten plant, die OGS-Versorgungsquote bis zum Schuljahr 2026/27 auf 80 Prozent zu steigern. Um den Rechtsanspruch fristgerecht zu erfüllen, setzt die Kommune auf Modulbauten, Erweiterungsmaßnahmen und multifunktionale Raumnutzungen. Trotz erheblicher finanzieller Belastungen und der Herausforderung bei der Personalakquise gilt die Sicherstellung der benötigten Plätze nach aktuellem Stand als gewährleistet.
OGS in Datteln
Die Stadt Datteln sieht sich gut auf den OGS-Rechtsanspruch vorbereitet und kann ausreichend Plätze für alle Erstklässler sowie darüber hinaus garantieren. Grundlage hierfür ist ein erprobtes multifunktionales Raumkonzept an allen Grundschulen. An der Lohschule wird zudem bereits ein Erweiterungsbau errichtet, um den künftigen Bedarf decken zu können.
OGS in Waltrop
In Waltrop kann der OGS-Rechtsanspruch vollständig erfüllt werden, da für alle angemeldeten Kinder Plätze zur Verfügung stehen. Die Anmeldezahlen sind im Vergleich zu den Vorjahren stabil geblieben. Die personelle Verantwortung für die Betreuung liegt beim Träger AWO.