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Recklinghausen: Anwohner kritisieren Baustellenverkehr am Ostcharweg
© Gelsenwasser AG
So sollen die neuen Wassertürme in Recklinghausen aussehen
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Recklinghausen: Anwohner kritisieren Baustellenverkehr am Ostcharweg

In Recklinghausen gibt es Streit um die geplante Zufahrt zu einem großen Bauprojekt von Gelsenwasser. Am Ostcharweg sollen drei neue Trinkwasserbehälter entstehen, die nach Angaben des Unternehmens der langfristigen Sicherung der Trinkwasserversorgung dienen.

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Die Baugenehmigung ist nach früheren Angaben bereits erteilt, der Baustart ist für Oktober 2026 vorgesehen. Wie zuvor im Juli berichtet, sollte zunächst mit rund 15 Lastwagenfahrten pro Tag gerechnet werde und die Zahl in Hochphasen kurzzeitig auf bis zu 100 steigen

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Recklinghausen: Sorge vor Lkw-Verkehr und Schäden

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Mehr als 80 Anwohner haben inzwischen gegen die geplante Baustellenzufahrt unterschrieben. Sie sagten, sie hätten erst aus der Zeitung von den Plänen erfahren. Sie befürchten Lärm, Staub, Erschütterungen und mögliche Schäden an ihren Häusern. Die Bauarbeiten sollen nach ihren Angaben rund zweieinhalb Jahre dauern.

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Nach Angaben der Anwohner rechnet Gelsenwasser im Regelfall mit 15 bis 20 Fahrzeugbewegungen pro Tag. An etwa 15 Tagen könnten es wegen Betonlieferungen aber 80 bis 100 Lkw-Fahrten werden. Aus Sicht der Anwohner ist außerdem offen, wie mögliche Schäden an Häusern später nachgewiesen werden sollen. Eine Beweissicherung vor Beginn der Bauarbeiten sei nach ihren Angaben bislang nicht geklärt. Kritisch sehen die Anwohner auch die geplante Infoveranstaltung am 14. September – sie wollen nicht nur infomiert werden, sondern mitbestimmen.

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