
Recklinghausen: Insolvenz trifft Ruhrfestspielhaus-Umbau
Mitten im Umbau des Ruhrfestspielhauses gibt es in Recklinghausen Probleme. Das zuständige Planungsbüro ist insolvent.
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Recklinghausen wartet auf Folgen der Insolvenz
Mitten im laufenden Umbau des Ruhrfestspielhauses in Recklinghausen hat das verantwortliche Architektur- und Planungsbüro Insolvenz angemeldet. Das hat die Stadt bestätigt. Nach Angaben eines Stadtsprechers hat die Verwaltung davon am Donnerstagnachmittag (10.09.) erfahren. Welche konkreten Folgen das für die Bauarbeiten hat, kann die Stadt nach eigener Darstellung noch nicht abschätzen.
„Aktuell versuchen wir, alle Informationen zusammenzubekommen.“ Stadtsprecher Recklinghausen
Unklar ist demnach unter anderem, ob und wie lange sich die Arbeiten verzögern könnten. Die Stadt will die Politik dazu am Montag (14.09.) im Haupt- und Finanzausschuss informieren.
Umbau in Recklinghausen läuft seit Juni 2025
Der Umbau im Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen läuft seit Ende Juni. Dabei wird vor allem die Bühnentechnik im Großen Saal erneuert. Für die Arbeiten sind insgesamt rund 18 Millionen Euro eingeplant. Schon im Verlauf des Projekts war es zu Verzögerungen gekommen, unter anderem wegen Lieferschwierigkeiten und zusätzlicher Maßnahmen. Das Ruhrfestspielhaus ist einer der zentralen Veranstaltungsorte in Recklinghausen. Wegen der laufenden Arbeiten konnte das Große Haus bei den Ruhrfestspielen 2026 nicht genutzt werden; stattdessen wurde unter anderem auf andere Spielorte und ein Festzelt ausgewichen.