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Vier Fahrradfahrer stehen in Recklinghausen neben einem Schild mit der Aufschrift "Gemeinsam mit Rücksicht"
© Stadt Recklinghausen
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Rücksicht auf dem Radweg: Recklinghausen setzt Zeichen

Neue Schilder auf Recklinghausens Radtrassen sollen Konflikte entschärfen. Fußgänger und Radfahrer teilen sich dort oft denselben Weg. Was die Stadt außerdem plant, um Trassen sicherer zu machen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.05.2026 14:34

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Kampagne „Gemeinsam mit Rücksicht" in Recklinghausen

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Die Stadt Recklinghausen hat am Mittwoch (27.05.2026) neue Schilder und Piktogramme auf ihren Radtrassen vorgestellt. Mit der Aufschrift „Gemeinsam mit Rücksicht" sollen sie auf ein besseres Miteinander zwischen Fußgängern und Radfahrenden hinweisen. Bei einem Ortstermin stellten Bürgermeister Axel Tschersich, Umweltdezernent Axel Fritz und Radverkehrsplanerin Sandra Tom die neuen Zeichen vor. Laut Pressemitteilung der Stadt seien wiederkehrende Missverständnisse und brenzlige Situationen auf gemeinsam genutzten Wegen der Auslöser: Spaziergänger erschreckten sich häufig über zu dicht vorbeifahrende Fahrräder, während Radfahrer über unaufmerksam blockierte Wege klagten. Bürgermeister Tschersich: 

„Sicherheit im Straßenverkehr beginnt im Kopf und beim gegenseitigen Verständnis. Erst seitdem ich selbst einen Hund führe, weiß ich, wie sinnvoll es beispielsweise ist, als Radfahrerin oder Radfahrer per Klingel auf sich aufmerksam zu machen. Früher dachte ich, das würde stören, aber so kann der Hundebesitzer rechtzeitig reagieren."
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Poller-Erlass: Recklinghausen räumt Hindernisse ab

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Neben der Kampagne greift in Recklinghausen auch der sogenannte Poller-Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen. Dieser verpflichtet Städte und Gemeinden laut Pressemitteilung dazu, unnötige Hindernisse auf Radwegen zu beseitigen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Rettungswege freizuhalten. Sperrpfosten und enge Umlaufsperren, die ursprünglich Autos fernhalten sollten, gelten demnach heute vor allem als Sturzfallen für Radfahrer und als Hindernisse für Lastenräder oder Fahrradanhänger. Die Stadt Recklinghausen lässt diese Barrieren auf den Radtrassen deshalb systematisch abbauen. Poller, die nach eingehender Prüfung unerlässlich sind, sollen vorschriftskonform markiert werden.

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