
Tödlicher Brüderstreit in Castrop-Rauxel: Keine Anklage gegen 33-Jährigen
Nach dem tödlichen Streit zweier Brüder in Castrop-Rauxel wird es keinen Strafprozess geben. Die Ermittler gehen laut einem Medienbericht von Notwehr aus.
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Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen nach Brüderstreit ein
Der tödliche Streit zwischen zwei Brüdern in Castrop-Rauxel führt nicht zu einem Strafprozess. Nach einem Bericht der Ruhr Nachrichten hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den 33-jährigen jüngeren Bruder eingestellt. Demnach gehen die Ermittler davon aus, dass er in Notwehr handelte.
Messerstiche in einer Wohnung an der Liebigstraße
Der Streit eskalierte am Sonntag (12.04.26) in der Wohnung des 33-Jährigen an der Liebigstraße im Stadtteil Rauxel. Der ältere, 39-jährige Bruder starb an einer Stichverletzung; der Jüngere kam verletzt ins Krankenhaus. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft sagte der 33-Jährige bei seiner Vernehmung, sein Bruder habe ihm mit einem Küchenmesser in den Oberschenkel gestochen. Er habe ihm das Messer entreißen können und anschließend selbst zugestochen. Ob diese Schilderung einer Notwehrlage zutraf, war Gegenstand der Ermittlungen.