Unfall auf A2 in Recklinghausen: Rettungsgasse missbraucht

Nach dem schweren Unfall auf der A2 am Donnerstag (14.03.) in Recklinghausen erwartet jetzt 40 Autofahrer ein Fahrverbot. Sie haben auf der Autobahn gewendet und sind entgegen der Fahrtrichtung durch die Rettungsgasse gefahren.

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Autofahrer wenden auf A2 im Stau und fahren durch die Rettungsgasse

Der schwere Unfall auf der A2 bei Recklinghausen am Donnerstag wird für viele Autofahrer noch Konsequenzen haben. Wie die zuständige Autobahnpolizei Münster am Freitag mitteilte, haben 40 Autofahrer, die im Stau standen, auf der Autobahn gewendet und sind entgegen der Fahrtrichtung durch die Rettungsgasse gefahren, um die Autobahn zu verlassen. Sie bekommen jetzt eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige, ein Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot, sagt die Polizei.

A2 war für drei Stunden nach Unfall voll gesperrt

Die Autobahn war wegen des schweren Unfalls von 12 bis 15 Uhr in Richtung Hannover zwischen Recklinghausen-Ost und Henrichenburg voll gesperrt. Die Polizei hatte sich ein Konzept überlegt, die Autofahrer über RE-Ost von der Autobahn abzuleiten. Die 40 Verkehrsteilnehmer hätten die Anweisungen der Beamten jedoch ignoriert. Bei dem Unfall war eine 64-jährige Frau schwer verletzt worden. Ihr Auto war an einem Stauende mit zwei LKW zusammengeprallt. 

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