Vee – vom Praktikum zur freien Mitarbeit

Radio Vest-Praktikantin Vee spricht über ihre Erfahrungen in ihrer Zeit beim Radio. Und die ist noch nicht vorbei. Nach ihrem Praktikum, beginnt sie jetzt als Freie Mitarbeiterin.

Radio Vest gibt jungen Talenten eine Chance

Junge, kreative Menschen, die trotz viel Konkurrenz in der digitalen Welt fürs Radio brennen – und uns mit ihrer frischen Art und ihrem Talent bereichern? Bei Radio Vest – immer gerne! Ein tolles Beispiel aus der letzten Zeit ist Veerle „Vee“ Seelig, die uns nach ihrem Praktikum als freie Mitarbeiterin erhalten bleibt.

Das Redaktionsteam hat Vee nicht nur schnell ins Herz geschlossen – sondern war auch von ihren Ideen und ihrem Engagement begeistert. Gerade im Bereich Social Media haben wir von ihrer Perspektive profitiert. Schon nach wenigen Tagen wurde sie bei uns sogar zum Insta-Star – die „Vee“-Story, in der sie die Follower hinter die Kulissen des Senders mitnimmt, war für Radio Vest auf Instagram ein Riesenerfolg.

Mein Praktikum bei Radio Vest: Ein Erfahrungsbericht von Veerle Seelig

"Als ich mich 2021 für ein Praktikum bei Radio Vest beworben hatte, war mir noch nicht bewusst, wie viele multimediale Aufgaben auf mich zukommen würden. In sechs wunderbaren Wochen lernte ich, dass Radio viel mehr ist als nur in ein Mikrofon zu reden.

Bereits in Woche eins wurde ich in Instagram eingearbeitet. Mittlerweile gehört Social Media nämlich genauso zum Beruf eines Radioredakteurs, wie das Schnittprogramm für Audios. In Storys und Reels durfte ich die Follower hinter die Kulissen mitnehmen. Ein Onliner oder Onlinerin schaute mir dabei über die Schulter und gab mir Tipps, wie ich kurz und knapp alle Informationen in eine Story packen kann. Auf Instagram zeigte ich, wie ich Umfragen und Interviews führte, wie ich Dateien schneide und anschließend einspreche. In den folgenden Wochen gestaltete ich auch eigene Instagram-Postings mit einem Gestaltungsprogramm.

In der zweiten Woche führte ich einige Umfragen. Themen waren: „Wie spart ihr Wasser? Freut ihr euch auf den Schulstart?“ Oder auch: „Wo sind im Kreis Recklinghausen die schönsten Orte?“ Die Umfragen halfen mir sehr, gezielter auf Menschen zuzugehen, selbstbewusster zu werden und spontan Gespräche aufzubauen.

In den darauffolgenden Wochen ging es dann durch den ganzen Kreis Recklinghausen. Zu einem echten Filmset, auf einen Bauernhof, in ein Pilates-Studio (wo ich leider auch ein bisschen Sport machen musste :-D) zu einem Bunker in Datteln, zu Schokoladenverkäufern und vielem mehr. Bei jedem Termin führte ich allein Interviews und verarbeitete sie anschließend zu einem Beitrag, einem Kollegengespräch oder auch einer Moderation mit O-Tönen.

Nach dem Schnitt hieß es also: „Ran ans Schreiben.“ Ich verfasste um die O-Töne kleine Moderationstexte, die anschließend im Gespräch mit einem Redakteur nochmals verbessert und modifiziert wurden. Ein paar Male übte ich das Einsprechen und bekam immer wieder hilfreiches Feedback, wie ich meine Aussprache verbessern kann. In der zweiten Woche war es sogar so weit, dass mein erster eigener Beitrag im Radio lief. Zu Anfang war es etwas ungewohnt seine eigene Stimme im Radio zu hören, aber mit der Zeit bekam ich immer mehr gefallen daran. Darauf folgten auch gemeinsame Kollegengespräche mit unseren Moderatoren. Somit durfte ich selbst im Studio sitzen und mich mit einer Moderatorin oder Moderator unterhalten. Kurze Zeit später lief die Unterhaltung dann live.

Der krönende Abschluss war die Begleitung eines Rekordversuches. Vierzehn Fallschirmspringer fielen in einer Formation vom Nachthimmel. Mit Pyrotechnik und bunten Schläuchen sah man die Springer trotz der Dunkelheit. Ich durfte selbstständig das Event auf Instagram posten, anschließend O-Töne von den Teilnehmern einholen und noch mitten in der Nacht meinen Kollegen die Töne zuschicken. Morgens, pünktlich zur Sechs-Uhr-Stunde, liefen die Eindrücke des erreichten Rekordversuches dann. Dieses Event war mit Abstand am aufwendigsten, aber auch aufregendsten. Instagram zu versorgen und später noch Interviews einzuholen, war nicht ganz einfach, aber an jeder kleinen Herausforderung im Praktikum bin ich gewachsen. Immer mit viel Lob und hilfreichem Feedback des gesamten Redaktionsteams.

Glücklicherweise ist mein Weg nicht vorbei bei Radio Vest, denn ich werde als freie Mitarbeiterin übernommen und darf noch viele weitere Erfahrungen sammeln.

An der Stelle: DANKE <3″

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