
Verfolgungsjagd auf A31: Flucht endet in Dorsten
Mit ausgeschaltetem Licht floh ein Opel Corsa in der Nacht auf der A31 bei Dorsten. Drei Insassen stellte die Polizei mithilfe eines Hubschraubers. Wer das Auto fuhr, ist noch unklar.
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Autofahrer flüchtete vor Polizeikontrolle auf der A31
Am späten Donnerstagabend (20. August, 23:51 Uhr) fiel Polizeibeamten auf der Autobahn 31 bei Lembeck ein Opel Corsa auf, den sie einer Verkehrskontrolle unterziehen wollten. Der Fahrer machte zunächst den Anschein, dem Anhaltezeichen zu folgen, beschleunigte das Fahrzeug dann aber nach der Anschlussstelle Lembeck. Laut Polizei schaltete er das Licht aus und fuhr auf dem Seitenstreifen am regulären Verkehr vorbei. An der Anschlussstelle Schermbeck verließ der Pkw die Autobahn. Während der Verfolgungsfahrt mit bis zu 100 km/h missachtete der Fahrer laut Polizei mehrfach rote Ampeln.
Dorsten: Hubschrauber stellt drei Flüchtige
In Dorsten bog das Fahrzeug in den Kirchweg ab und steuerte am Deutener Weg auf eine abgeerntete Ackerfläche, wo es zum Stehen kam. Die vier Insassen flüchteten aus dem Wagen in Richtung eines Waldgebiets. Mithilfe eines Hubschraubers mit Wärmebildkamera konnten die Polizisten drei der vier flüchtigen Männer stellen: einen 19-Jährigen und einen 20-Jährigen aus Reken sowie einen 22-Jährigen aus Essen. Die vierte Person blieb zunächst unbekannt.
Drogentest positiv: Ermittlungen in Dorsten laufen
Alle drei gestellten Tatverdächtigen gaben laut Polizei an, Cannabis konsumiert zu haben, die Drogentests fielen positiv aus. Da noch unklar war, wer das Fahrzeug gefahren hatte, entnahm ein Arzt allen drei Personen Blut. Bei der Überprüfung des Opels stellte sich zudem heraus, dass die Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren und der Pkw nicht zugelassen war. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Den drei Männern erwartet nun ein umfassendes Strafverfahren. Die Polizei bittet den vierten Tatverdächtigen sowie mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 0251/275-0 zu melden.